Nach vierjähriger Pause war die FIM Trial-Weltmeisterschaft am 28. und 29. Mai 2016 wieder zu Gast in Deutschland. Wie schon 2011 war erneut der MSC Gefrees ausrichtender Veranstalter und auch diesmal boten die schweren Sektionen an den steilen Fichtelgebirgshängen mit ihren extrem rutschigen Granitfelsen die perfekte Grundlage für spektakulären Trialsport. Im Feld der weltbesten Trialfahrern waren elf deutsche Fahrerinnen und Fahrer am Start.


Weltmeister Toni Bou/Montesa landete einen Doppelsieg im Trial-GP und setzt sich damit weiter von Adam Raga/TRS ab. Raga wurde zweimal Zweiter. Dritter wurde am Samstag Albert Cabestany/Sherco und Sonntag überraschte James Dabill/Vertigo mit seiner zweiten Podiumsplatzierung in diesem Jahr. Der einzige deutsche Starter in der höchsten Kategorie war Franzi Kadlec/Gasgas. Der Gasgas-Werksfahrer belegte die Plätze elf und neun und liegt damit auf dem neunten Rang der Weltrangliste.
In der Klasse Trial-2 konnte der Brite Jack Price/Gasgas zweimal gewinnen. Bester Deutscher war hier Jonas Widschwendter/TRS mit den Plätzen 14 und 11. Markus Schütte/Montesa kam auf die Plätze 19 und 18 und Timmy Hippel/Beta belegte die Plätze 20 und 21 in der fahrerstärksten Klasse.
Jarmo Robrahn/Beta in der Klasse Trial-125 feierte zwei Siege. Max Faude/Beta stand mit dritten Plätzen an beiden Tagen auf dem Podium. Der Gefreeser Lokalmatador Nicolai Widmann/Beta liferte zwei fünfte Plätze ab. Ihm folgten jeweils Chris Wengler/Ossa und Julius Ilmberger/Beta auf die Plätze sechs und sieben.
Mit Sarah Bauer/Sherco, Theresa Bäuml/Beta und Michelle Neukirchen/Beta nutzten drei unserer besten Fahrerinnen ebenfalls die Gelegenheit zur Teilnahme in den grünen Spuren der Trial-125-Klasse.

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